  | | "Nachhaltigkeit gewinnt bei unseren Töchtern einen immer höheren Stellenwert" |  |
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| Liebe Leserin, lieber Leser,
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| sich von liebgewonnenen Dingen, seien es nun Spielsachen oder Kleidungsstücke, zu trennen, fiel unseren Töchtern lange Zeit unendlich schwer.
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| Denn mit jedem ausgespielten Spiel, jedem ausgelesenen Buch und zu klein gewordenen Kleidungsstück verbanden sie eine Erinnerung - und ich zugegebenermaßen auch. Dementsprechend voll ist es inzwischen auf unserem Dachboden. Deswegen stellten wir uns vor einiger Zeit ernsthaft der Frage, ob es tatsächlich sinnvoll ist, alles aufzuheben. Beim Nein waren wir uns schnell einig und seitdem verlassen uns mehr und mehr dieser Teile, um in anderen Familien wieder genutzt zu werden. Auch umgekehrt gewinnt Nachhaltigkeit bei unseren Töchtern einen immer höheren Stellenwert: Unsere Große kauft ihre Kleidung bevorzugt aus zweiter Hand. Deswegen hat sie die Nachricht, dass in Sankt Augustin ein neuer Secondhand-Laden eröffnet, sehr gefreut, auch wenn sich das Angebot der Wichtelwiese weniger an 16-Jährige, sondern vornehmlich an Jüngere richtet. Die Betreiber setzen dabei auf ein Konzept aus Skandinavien.
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| Wenn Kinder an ihrer Wunschschule abgelehnt werden Wir hatten Glück: Unsere beiden Töchter konnten nach der Grundschule ohne Probleme die weiterführende Schule besuchen, die sie sich gewünscht haben. Dass das nicht selbstverständlich ist, war uns damals gar nicht bewusst. In Bonn erhielten in diesem Jahr 608 Mädchen und Jungen eine Absage für ihre Wunschschule. Das heißt, dass jedes fünfte Kind nicht auf die weiterführende Schule wechseln kann, die es sich ausgesucht hatte. Meine Kollegin Marie Schneider hat sich mit Bettina Kesternich, die in der Kinder- und Jugendhilfe der Caritas Bonn arbeitet, darüber unterhalten, was eine solche Ablehnung für Kinder im Alter von neun bis zehn Jahren bedeutet. Zum Artikel >
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| | Bettina Kesternich, Kinder- und Jugendhilfe der Caritas in Bonn
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| Nadine Quadt Redakteurin Rhein-Sieg
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| Ihr habt Fragen, Anregungen oder Feedback? Dann schickt mir eine E-Mail an familie@ga.de
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| | Lena Havek: Ein Haus voller Freundschaft |  |
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| In 13 kurzen Geschichten werden die Kinder eines Hauses begleitet. Jedes Kind hat eigene Hobbies, eigene Freunde, eigene Sorgen. Und doch sind sie alle durch das Haus und dessen Bewohner verbunden und laufen sich regelmäßig über den Weg. Die Charaktere sind sehr interessant und echt. Die Kinder sind neugierig, fröhlich, frech und hilfsbereit, aber auch traurig, ängstlich und einsam. Die einzelnen Geschichten sind nur sehr lose miteinander verbunden und können so wunderbar einzeln gelesen werden. Die Illustrationen unterstreichen den inklusiven, klischeefreien und diversen Charakter des Buches und sind sehr liebevoll gestaltet. Ein Vorlesebuch ab 4 Jahren.
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| Lena Havek: Ein Haus voller Freundschaft, Carlsen, 2025 ISBN: 978-3-551-52220-7 Julia, Stadtbibliothek Bonn Der Kinderbuch-Tipp wird wöchentlich von der Stadtbibliothek Bonn zur Verfügung gestellt. Hier gibt es weitere Kinderbuch-Tipps!
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| | | | Auf Burg Wissem kann jeder ein Comic-Held sein |  | Sprechen, flüstern, schreien oder denken – für alles gibt es die passende Sprechblase. Der Welt des Kindercomics widmet das Bilderbuchmuseum in Troisdorf seine aktuelle Ausstellung – und zeigt auf, welche Bedeutung sie für die Leseförderung haben.
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| | | | Hebammenhaus Rhein-Sieg in Troisdorf wächst weiter |  | Intensive Planung steckt in dem Projekt: Im Hebammenhaus Rhein-Sieg in Troisdorf kommen seit gut einem Jahr Kinder zur Welt. Aktuell gibt es zwei Räume und ein Stillcafé, ein dritter Raum soll folgen. Was sich in der Einrichtung bisher getan hat. [GA+]
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