  | | „Sollten die Hürden für Bus und Bahn nicht so niedrig wie nur irgend möglich sein?“ |  |
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| Liebe Leserin, lieber Leser,
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| unsere beiden Töchter sind im Grundschulalter und sehr stolz auf die Wege, die sie inzwischen allein und ganz ohne erwachsene Begleitung meistern.
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| Meist zu Fuß, manchmal mit dem Rad, ab und zu fahren sie aber auch mit dem Bus zu ihrer Schulfreundin. Bargeld haben sie dabei, eine EC-Karte natürlich nicht. Die Stadtwerke Bonn rüsten gerade ihre Busse auf bargeldlose Bezahlautomaten um. Für Kinder unter 16 Jahren gibt es dann kaum Möglichkeiten, spontan ein Ticket zu kaufen. Diese Erfahrung haben auch Jan Schneider aus Bad Godesberg und seine neunjährige Tochter gemacht. „Das finde ich schon bemerkenswert, dafür muss es ja irgendwelche Lösungen geben“, sagte Schneider meiner Kollegin Elena Eggert. Einerseits verstehe ich den Wunsch nach Modernisierung – ich finde es selbst extrem praktisch, unkompliziert mit Karte oder Handy zahlen zu können. Andererseits: Sollten die Hürden für Bus und Bahn nicht so niedrig wie nur irgend möglich sein? Zumal es ja auch Menschen gibt, die aus anderen Gründen auf Bargeld angewiesen sind, beispielsweise Menschen mit geringem Einkommen, ältere Menschen, Obdachlose, Geflüchtete.
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| | Bonns Oberbürgermeister Guido Déus
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| Apropos Zukunftsfragen: Rhein in Flammen in Bonn steht im Jubiläumsjahr vor großen Entscheidungen. Bedenken zum Tierschutz, der schlechte Zustand des Rasens in der Rheinaue und die Finanzierbarkeit des kostenlosen Events ohne städtische Gelder: Während die Vorbereitungen für die 40. Ausgabe des Events laufen, sind zu seiner Zukunft viele Fragen ungeklärt. Mit Blick auf die Proteste von Tierschützern gegen das Feuerwerk im vergangenen Jahr, hat Bonns Oberbürgermeister Guido Déus eine Verlegung zumindest des Feuerwerks raus aus der Rheinaue ins Spiel gebracht. „Die Stadt Bonn betont diese Tradition und den touristischen Wert als Publikumsmagnet – aber wenn sie Rhein in Flammen erhalten will, muss sie endlich entscheiden, wie und wo es in Zukunft stattfinden soll", schreibt meine Kollegin Christine Ludewig in ihrem Kommentar. Eine persönliche Notiz zum Schluss: Dies ist für mich der letzte Klimaperspektiven-Newsletter. Es hat mir große Freude gemacht, gemeinsam mit dem Team auf die Klimathemen unserer Region zu schauen. Vielen Dank für Ihr Interesse, Ihre Rückmeldungen und Ihre Treue. Meine Kolleginnen und Kollegen werden Sie weiterhin bestens informieren.
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| Danke, dass Sie Klimaperspektiven lesen! Herzliche Grüße Ihre Johanna Heinz
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| Johanna Heinz Redakteurin Online
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| Sie haben Fragen oder Themenanregungen zu unserem neuen Newsletter? Besonders am Anfang freuen wir uns auf Ihr Feedback. Schicken Sie uns gerne eine E-Mail an klima@ga.de.
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| Ehrenamtliche in Bonn päppeln Fledermäuse auf
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| In Bonn kümmern sich Freiwillige um verletzte und geschwächte Fledermäuse. Babys sind gerade mal so groß wie ein Daumennagel und brauchen alle zwei Stunden Milch. [GA+] MEHR >
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| | | | Grüner Wasserstoff aus Wesseling |  | In Wesseling entsteht der Elektrolyseur Refhyne 2, der ab 2027 jährlich bis zu 16.000 Tonnen grünen Wasserstoff produzieren soll. Die Anlage hat die zehnfache Kapazität des Vorgängers. NRW-Staatssekretär Höller sieht darin ein starkes Signal für den Industriestandort. [GA+]
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| | | | Einsatz für einen sauberen Wald |  | Anpacken war angesagt. Ran an die „Greifer“ und weg mit allem, was im Wald nichts zu suchen hat, hieß es bei der jüngsten Aktion von SWB Energie und Wasser. Statt zum Bäumepflanzen wie in den Vorjahren haben die Stadtwerke Bonn diesmal zum Müllsammeln eingeladen – mit erstaunlicher Resonanz.
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| Windkraft, Sonne, Biogas: Der in Deutschland erzeugte Strom stammte 2025 wie in den beiden Jahren zuvor überwiegend aus erneuerbaren Quellen. 58,6 Prozent der ins Netz eingespeisten Strommenge waren es im vergangenen Jahr, wie das Statistische Bundesamt errechnet hat.
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| | | | Gute Nachrichten |  | Es gibt auch gute Nachrichten für Bonn und die Region. „Geht doch!“ gibt einen Überblick über die Meldungen der Woche, die gute Laune machen – oder zumindest beweisen, dass nicht alles schlecht ist.
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