Bonn und die Region im Wandel
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Klimaperspektiven
präsentiert von
19.02.2026
„Im Bonner Süden wurde erstmals seit dem 19. Jahrhundert ein Biber auf Stadtgebiet gesichtet“
Liebe Leserin, lieber Leser,

wer in der vergangenen Woche durch die Rheinallee in Bad Godesberg gefahren ist, mag sich gewundert haben: Am hellichten Tag brannten dort die Straßenlaternen.
Anwohner hatten sich beim GA gemeldet und sich gefragt, ob die Stadt Energie verschwende, ein Defekt oder ein Versehen dahinterstecke. Tatsächlich handelt es sich aber um den Teil eines großen Umbaus, der weit über Bad Godesberg hinausreicht – und Bonn langfristig viel Geld und Energie sparen soll. Nach und nach rüsten die Stadtwerke Bonn (SWB) die Straßenlaternen im Bonner Stadtgebiet auf moderne LED-Technik um. Die Umrüstung erfolgt nicht straßenweise, sondern abhängig von Alter, Bauart und technischer Ausstattung der vorhandenen Laternen. Laut SWB konnten 2025 allein durch die Umrüstung der Bestandsanlagen rund 103 Kilowatt elektrische Leistung eingespart werden. Das Einschalten der Beleuchtung am Tag ist Teil des Funktionstests nach Montage der neuen Teile. Zum Artikel >
Streng geschützte Art: Ein Biber sitzt im Wasser.
„Biberburgen und -dämme sowie Fotomaterial belegen, dass sich der Biber im Rhein-Sieg-Kreis inzwischen so zu Hause fühlt, dass er sich auch wieder reproduziert“
Jörg Bambeck vom Amt für Umwelt- und Naturschutz, Kreisverwaltung Rhein-Sieg-Kreis
Im Bonner Süden wurde erstmals seit dem 19. Jahrhundert ein Biber auf Stadtgebiet gesichtet. Eine Wildtierkamera filmte das Tier bei minus sieben Grad in der Nacht. Auch im Rhein-Sieg-Kreis vermehren sich die Nager wieder. Ihre Dämme schaffen Feuchtbiotope und dienen sogar als natürlicher Hochwasserschutz. Was die Funde bedeuten und warum die Tiere plötzlich wieder auftauchen, erklärt mein Kollege Richard Bongartz.
 
Außerdem geht es in dieser Woche um die Hochwasserlage am Rhein, einen Konflikt um Kleingärten in Dransdorf und den Baumbestand im Siebengebirge.
 
Danke, dass Sie Klimaperspektiven lesen!
 
Herzliche Grüße
Ihre Johanna Heinz
Johanna Heinz
Johanna Heinz
Redakteurin Online
 
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