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Heute in Klimaperspektiven
1
Klimaanlagen 
Welche Systeme es gibt und wie viel sie verbrauchen
2
Gesundheit 
Welche Gefahren Hitze für Kinder hat und was Eltern tun können
3
Abkühlung 
Was Bonn von anderen Städten lernen kann

Dienstag, den 16.07.2026

Liebe Leserin, lieber Leser,

26 Grad im Schlafzimmer, 2 Uhr morgens, die Luft steht. Wer kennt das nicht?

Die Frage, wie warm es in der eigenen Wohnung ist, hat sich in den vergangenen Wochen zu einem festen Smalltalk-Bestandteil entwickelt. Der Sommer 2026 ist ein neuer Rekord in einer Reihe heißer Sommer – und ein deutlicher Beleg dafür, wie der Klimawandel den Alltag verändert. 
 

Klimaanlage – ja oder nein? 

In diesen Gesprächen taucht immer wieder eine zweite Frage auf: Klimaanlage – ja oder nein? Ich hatte dazu lange eine klare Meinung: nein. Zu teuer, schlecht fürs Klima, irgendwie auch ein bisschen bequem. Nach vielen schlaflosen Nächten in einer überhitzten Wohnung ist meine Haltung nicht mehr ganz so kategorisch. 
 
Womit ich nicht allein bin. Mein Kollege Cyrill Heinen hat Meinungen eingeholt, ob sich die Anschaffung eines sogenannten Monoblocks – also einer mobilen Klimaanlage – wirklich lohnt. Meine Kollegin Annekatrin Stoll hat mit Bonner Klimatechnikbetrieben gesprochen und herausgefunden, was der Einbau einer festen Klimaanlage kostet – und warum der Unterschied zwischen den beiden Systemen erheblicher ist, als viele vermuten.
Kleinkind im Auto
Für Säuglinge und Kleinkinder kann die Hitze schwerwiegende Folgen haben.
Und dann ist da noch ein Aspekt, der über persönlichen Komfort weit hinausgeht: Für Kinder und ältere Menschen kann Hitze ernste gesundheitliche Folgen haben. Klimaperspektiven-Autorin Marie Schneider hat darüber mit einem Bonner Kinderarzt gesprochen – und mitgenommen, welche Tipps Eltern in diesen Tagen wirklich beherzigen sollten.
Kommen Sie gut durch die heißen Tage. Und falls Sie Tipps im Umgang mit der Hitze haben – ich freue mich über Anregungen.
Danke, dass Sie Klimaperspektiven lesen! 
  
Herzliche Grüße 
Ihr Jan Wiefels
Jan Wiefels
Jan Wiefels 
Head of Content Development
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Lösung des Monats

Brunnen

Was andere Städte beim Hitzeschutz besser machen als Bonn 

  
Beregnungsanlagen, Sonnensegel in der Fußgängerzone, kühle Zufluchtsorte ausweisen – zahlreiche Städte zeigen, womit die Bevölkerung vor hohen Temperaturen geschützt werden kann. Bonn scheint da noch Nachholbedarf zu haben. [GA+] MEHR >

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Zukunft der Abfallwirtschaft 

 
Beim 2. Forum der Kreislaufwirtschaft in Bonn ging es um Recycling, Klimaschutz und die Frage, wie Rohstoffe wieder sinnvoll genutzt werden können. Im Fokus standen Herausforderungen und Lösungen für eine nachhaltige Abfallwirtschaft. 
  
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Zukunftspreis Deutsche Energie - Jetzt 5.000 Euro gewinnen! 

 
Der Bonner Verein Heimatwurzeln ruft zum Wettbewerb auf: Gesucht werden kluge Energiekonzepte, die den Alltag erleichtern und gleichzeitig Umwelt und Geldbeutel schonen. Ob Schule, Betrieb, Kommune oder Verein – noch bis zum 31.7. kann jeder mitmachen und sein Projekt online vorstellen. Die bisher eingereichten Konzepte begeistern die Jury schon jetzt! 
  
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Zahl des Monats
22,3
Im Juni purzelten die Rekorde: Aufgrund der Hitzewelle im vergangenen Monatsdrittel konnte ein Monatsmittel von 22,3 Grad Celsius ermittelt werden. Noch nie gab es seit 1895 einen wärmeren Juni, so unser Wetterstatistiker Klaus Kosack. Auch bei den Höchsttemperaturen gab es einen neuen Juni-Rekord: Am 27. kletterte das Thermometer auf sagenhafte 41,7 Grad Celsius. Das war die höchste je gemessene Bonner Juni-Temperatur in den letzten 131 Jahren. Zugleich war diese Messung die zweithöchste je gemessene Bonner Temperatur. Spitzenreiter bleibt der 25. Juli 2019 mit 41,9 Grad Celsius.  
 
Noch einen Rekord gibt es zu vermelden: Der Juni schenkte uns Bonnern fünf Tropennächte in Folge, auch das war ein neuer Rekord. Am 27. sank die Quecksilbersäule nicht unter 26,9 Grad Celsius, so warm war eine Bonner Nacht noch nie.

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