Die GA-Kolumne
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Notizen aus B.
"Endlich kommt etwas Sprühfarbe in den Bonner Wahlkampf"
14.08.2025
Liebe Leserin, lieber Leser,

muss es beim Alten Rathaus wirklich schon wieder Pfirsichblütenrosa sein? Nein, wie der Blick zur Beethovenhalle zeigt. Außerdem in dieser Kolumne: Wie Sie trotz Bahnsperrung nach Köln (und Düren) kommen, in welchen Nischen der Nachbürgermeister ein Auge zudrückt, und wie lange der Elefant zur Telekom unterwegs war.
Irgendwie kommt sie uns bekannt vor, die fröhliche Frau, die am Donnerstag beim noch nassen Graffiti an der frischsanierten Beethovenhalle beobachtet wurde. Noch schwanken wir zwischen Arielle, der Meerjungfrau, Tara Tabitha von RTL 2 und Ida aus der Schule der magischen Tiere. Aber gleich kommen wir drauf. Gut ist jedenfalls, dass die Beethovenhalle endlich etwas Klangfarbe bekommt, der altbackene Kram von Joseph Fassbender, Siegfried Wolske und Èmile-Antoine Bourdelle war ja nicht länger zu ertragen. Vielleicht überlegt man am Alten Rathaus auch noch mal, ob es wirklich schon wieder Pfirsichblütenrosa sein muss oder doch lieber mal etwas Freches. Wo doch das Gerüst schon einmal steht.
 
Trends in Bonn
Und überhaupt dient kreative Arbeit auch der Stressbewältigung. Ganz aktuell hat eine Studie namens „Lebenskraft pur“ herausgefunden, dass in Bonn mehr als tausend Mal im Monat Begriffe wie „Meditation“, „Entspannung“ oder „Cortisol“ gegoogelt werden. Was die Studie natürlich nicht wissen kann, ist, dass verantwortungsvolle Stellen in der Stadt solchen Trends stets eine Nasenlänge voraus sind.
"Schließlich ist Elefant Tuffi unbeschadet vor der Telekom-Zentrale gelandet, 75 Jahre nach seinem Sprung in die Wupper"
Jagd auf Halsbandsittiche
Ergänzend zur Chit-Chat-Lounge der Uni (immer montags, gleich vis-à-vis der Substitutionspraxis) öffnet ab sofort auf dem Dach der Bundeskunsthalle mittwochabends die Sundowner-Bar, weil es dort oben keinen Ärger mit dem Nachtbürgermeister gibt. Im Botanischen Garten steht jetzt eine „Plauder-Bank“, und vielleicht wird demnächst an der Heussallee die Jagd auf Halsbandsittiche eröffnet (mit dem Schrot bitte am Bundesbüdchen etwas aufpassen!).
 
Ach ja, und als Entschädigung für das ausgefallene Konzert von Massive Attack jagt ein Längenrekord bei den geschlossenen Bahnschranken den nächsten. Die Aufregung darüber, dass uns die Bahn diesen Spaß ab 2028 nehmen will, weil dann gar kein Zug mehr durch Bonn fährt, erscheint übrigens ziemlich übertrieben. Zum einen geht es dann längst ganz bequem mit der 62 und der S 13 nicht nur nach Köln, sondern sogar nach Düren. Und schließlich ist Elefant Tuffi jetzt auch weitgehend unbeschadet vor der Telekom-Zentrale gelandet, 75 Jahre nach seinem Sprung in die Wupper. Ach ja, die Frau mit der Spraydose. Jetzt haben wir’s. Die junge Cyndi Lauper, oder, Moment mal...
 
Einen schönen Restsonntag wünscht
Ihr Rüdiger Franz
Rüdiger Franz
Rüdiger Franz
Redakteur Journal | Boulevard | Sonderthemen
 
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Schmiergeld-Affäre am Uniklinikum Bonn
Über Jahre hinweg soll ein Verwaltungsmitarbeiter illegal Zufahrtsgenehmigungen für das UKB-Gelände auf dem Venusberg verkauft haben. Erstaunlich viele Beschäftigte des Klinikums haben offenbar Schmiergeld gezahlt, um dort ihre Autos abstellen zu können. [GA+]
 
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