  | Liebe Leserin, lieber Leser,
|  |
|
| die Zeit zwischen den Jahren ist ja naturgemäß geprägt von Rückblicken, Neuanfängen und guten Vorsätzen. Wollen Sie 2026 zum Beispiel mehr Kultur erleben? Häufiger ins Theater, Museum, Konzert oder Kino gehen? Dann hätte ich da ein paar Empfehlungen für Sie, denn meine persönlichen Favoriten des Jahres habe ich mir längst vorgemerkt.
|
|
|
|
| |
 | | | Jahresrückblick in der Oper |  |  |
| |
|  |
| Beginnen wir doch gleich beim Thema Jahresrückblick. Die gibt es aktuell wirklich an jeder Ecke – für Kurzentschlossene etwa an diesem Donnerstag um 20 Uhr im Opernhaus: Kabarettist Florian Schroeder präsentiert seine grandiose satirische Bilanz der vergangenen 365 Tage unter dem Titel „Schluss jetzt“. Sein Motto: Bitte angesichts all der Katastrophen bloß den Humor nicht verlieren. Restkarten finden Sie hier.
|
|
|
|
| |
| Sänger Max Mutzke ist regelmäßiger Gast bei „Quatsch keine Oper“ in Bonn.
|
|
|
|
| |
 |
 |
| Weitere Besuche in der Oper plane ich für 2026 zudem mit der Inszenierung von „Die Ameise“, die das Publikum bei der Premiere begeistert hat. Mein Kollege Bernhard Hartmann bezeichnete das Stück in seiner Kritik als „sensationelle Wiederentdeckung“. Das sollten Sie und ich definitiv nicht verpassen. Karten für die nächsten Termine am 10., 15. und 18. Januar finden Sie hier. Ins Opernhaus zieht es mich auch im Mai zum Auftritt von Max Mutzke bei „Quatsch keine Oper“. Jedes Jahr bringt der Soulmusiker Überraschungsgäste für einen legendären Abend mit. Leider ist der längst ausverkauft, Restkarten könnte es aber an der Abendkasse geben. Die gute Nachricht lautet allerdings: Falls Sie den Musiker auch im Schauspielhaus erleben möchten, können Sie sich den 1. März vormerken. Erstmals gibt Mutzke nämlich nicht nur ein Konzert, sondern kommt auch für eine musikalische Lesung nach Bad Godesberg. Im Interview mit dem GA hat er verraten, warum er an diesem Abend derjenige sein wird, „der auf der Bühne am meisten heult“.
|
|
|
|
| |
 |
| Grund für Tränen gibt es demnächst wohl auch in der Harmonie in Endenich: Nach 31 Jahren hört Betreiber Bert Jakwerth auf. Zum Abschied saß er mit meinem Kollegen Dennis Scherer im Schankraum und hat ausgeplaudert, welche Musiker in der Harmonie schon lange Hausverbot haben und welche Schallplatten er persönlich sich niemals kaufen würde. Das ganze Gespräch können Sie hier nachlesen.
|
|
|
|
| |
 | | | Café Farbe im Kunstmuseum |  |  |
| |
|  |
| Kommen wir zum Abschluss zu einem Vorsatz, den ich mir selbst vorgenommen habe: häufiger kreativ werden. Fühlen Sie sich angesprochen? Dann habe ich zwei Empfehlungen für Sie: Zum einen öffnet das Arp-Museum in Remagen regelmäßig seine offene Werkstatt, jeden Sonntag zum Beispiel für die ganze Familie. Unter Anleitung können Sie und Ihre Kinder kleine und große Kunstwerke erschaffen. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung hier erforderlich. Zum anderen lädt an jedem ersten Samstag des Monats das Bonner Kunstmuseum zum Café Farbe ein. Zwischen 14.30 und 16.30 Uhr geht es zunächst durch die Ausstellung der Malerin Kerstin Brätsch, bevor Sie im Atelierraum zum Pinsel greifen können. Die Teilnahme kostet 14 Euro pro Person, Kaffee, Wasser und Kuchen sind inklusive. Anmeldung bis Donnerstag hier.
|
| Ein großartiges neues Kulturjahr wünscht Judith Nikula
|
|
|
|
| |
| Judith Nikula Redakteurin Feuilleton | Theater, Film & Popkultur
|
|
|
|
| |
| Sie haben Fragen, Ideen, Tipps oder Feedback? Dann schicken Sie uns eine E-Mail an spoton@ga.de.
|
|
|
|
| |
| | | | Krimitour an Silvester & eine Nacht im Schokoladenmuseum |  | Einem mysteriösen Kriminalfall auf die Spur gehen, den Weihnachtscircus besuchen oder einen Roboter bauen: Eine Auswahl an Angeboten für Familien mit Kindern für die kommenden Tage. Mehr >
|
|
|
|---|
|
|
|
| |
|
|
|