GA-Newsletter für Freunde von Pfoten, Fell und Federn
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Tier & Wir - Der GA-Newsletter für Freunde von Pfoten, Fell und Federn
„Wenn man die Tiere zum Brauchtum rund um den Jahreswechsel fragt, gilt wahrscheinlich: Alles ist besser als Böller.“
30.12.2025
Liebe Leserin, lieber Leser,

wieder ein Jahr vorbei, der Blick geht auf Silvester, bei vielen Tierfreunden verbunden mit Sorge. Leider heißt es da wie im Sketch: Same Procedure as every year. Böller-Krach lange vor und meist noch deutlich nach der Silvesternacht.
Bei mir kam schon vor Tagen das erste Foto eines hündischen Familienmitgliedes an, das sich verängstigt unter eine Decke kuschelt. Draußen hatte es geknallt. Wenn man die Tiere zum Brauchtum rund um den Jahreswechsel fragt, gilt wahrscheinlich: Alles ist besser als Böller.
 
Silvester-Asyl am Flughafen
 
Meine Kollegin Maike Velden hat ein paar Tipps zusammengestellt, wie man ihnen helfen kann. Wichtig generell: Freigänger lieber im Haus behalten, Hunde, auch die, die nicht so ängstlich sind, an der Leine halten und im Zweifelsfall doppelt sichern. Wer kann: Der Flughafen Köln/Bonn bietet Tieren in Begleitung ihrer Besitzer böllerfreie Silvester an. Immerhin ist man dann mit anderen Tierfreunden unter sich. Ein lokales Unternehmen unterstützt mit kostenfreien Parkplätzen am Flughafen für Tierbesitzer.
 
Weitaus schöner ist es, sich an Silvester zurückzublicken. Auf die unzähligen Haustier-Handyfotos zum Beispiel. Oder in die schönsten GA-Tiergeschichten 2025. Ein paar habe ich für dich herausgesucht. Einfach weiterscrollen - und auch bei der Katzenklappe vorbeischauen, wo Kolumenkater Scooter heute von meinem Hund Caspar vertreten wird.
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„Irgendwie ist sie ins Haus gekommen, legte sich aufs Sofa und blieb.“
Theaterleiter Frank Oppermann über sein neues Ensemblemitglied
Da wäre zum Beispiel eine Geschichte „typisch Katze“. Eine solche hat sich nämlich ins Kleine Theater in Bad Godesberg geschlichen – und schließlich in das Herz von Theaterleiter Frank Oppermann. „Irgendwie ist sie ins Haus gekommen, legte sich aufs Sofa und blieb“, erinnert er sich. Die ganze Geschichte dahinter hat sich Thomas Kölsch erzählen lassen.
 
2025 hatten wir auch die schöne Meldung, dass rechts des Rheins wieder Biber zu finden sind – nach rund 150 Jahren.
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„Das ist für Nhlanguleni wie ein Sechser im Lotto.“
Vanessa Brugger, Hundetrainerin und vorübergehend Pflegefrauchen von Nhlanguleni
Berührt hat mich das Schicksal von Nhlanguleni. Der illegal eingeführte Dogo-Argentino-Boxer-Mix hatte eigentlich keine guten Karten in der Vermittlung. Am Ende hat er aber doch ein Zuhause gefunden – dank Hundetrainerin Vanessa Brugger und einem „Bark Date“ bei Regen. „Das ist für Nhlanguleni wie ein Sechser im Lotto“, sagte Brugger über die Vermittlung. Seine Geschichte kannst du hier nachlesen.
 
Hunde-Heimkehr und Aale im Taxi
 
Ebenfalls ein Hunde-Happy-End gab es in Wachtberg. Die entlaufene Hündin Aria konnte durch den Einsatz vieler Helfer eingefangen werden. Sie war zuvor wochenlang allein unterwegs.
 
Außerdem reisten ein paar Aale sehr komfortabel per Taxi von der Mosel an den Rhein. Was dahinter steckt: Meine Kollegin war vor Ort.
Dir und allen deinen tierischen und menschlichen Lieben einen guten Start ins Jahr 2026.
 
Liebe Grüße
 
Deine Juliane und Caspar
Juliane Hornstein
Juliane Hornstein
Chefreporterin Ahr
 
 
Ihr habt Fragen, Anregungen oder Feedback?
Dann schickt uns eine E-Mail an tierundwir@ga.de
Tier der Woche
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Lola
Die Junghündin Lola ist knapp ein Jahr alt und etwa kniehoch. Sie zeigt sich als eher zurückhaltender Hund und gleichzeitig auch als bestechlich und lernwillig. Sie ist noch etwas vom „Familienbegleithund“ entfernt, aber sie hat das Potenzial dazu. Lola braucht unbedingt einen souveränen Ersthund sowie hundeerfahrene Menschen, die ihr Sicherheit geben. Überhaupt ist sie mit Artgenossen sehr fein und auch dem Menschen zugewandt.

Tierschutz Siebengebirge, Kontakt: Hundeabteilung@tierschutz-siebengebirge.de

 
Weitere Tierheim-Tiere >
Katzenklappe (in Vertretung)
Caspar mit nem Baum im Haus
 
Das ist ja mal wieder typisch Kater: Der Scooter übernimmt die Jubel-Schicht mit Ruhm und Konfetti und chicker Schleife. Und dann verschwindet er einfach in den Urlaub. Und das, wo hier gerade alles durcheinander ist.
 
Meine Menschen sind komplett durch den Wind. Zu wenig Gassi vielleicht. Die haben einen Baum ins Haus gestellt. Und ich? Darf nicht einmal einen Stock aus dem Garten mitbringen. Habe es getestet. Der wird sofort weggenommen.
 
Dann hängen die Bälle in den Baum. In dem tollen Zimmer, in dem man nie, gar nicht, überhaupt nicht mit Bällen spielen darf. (Habe ich auch mal gestestet. Da war richtig Platz zum Toben, beste Laune, wilde Jagd - dann ein Klirren, irgendwas mit Glas kaputt und großer Wirbel). Außerdem gibt es dauernd sehr gut riechendes Futter, das ich nicht mitessen darf. Und statt am Schreibtisch sitzen alle auf dem Sofa (sogar auf MEINEM Sofa).
 
Ich hoffe, dass hier bald mal Ruhe einkehrt. Oder der Scooter mir erklärt, was das soll. Bis dahin kontrolliere ich noch mal, ob die mir nicht doch was vom leckeren Zeug abgeben. Wenn hier eh gerade keine Regeln gelten.
 

Wuff und Tschüss,

euer Caspar
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