GA-Newsletter für Freunde von Pfoten, Fell und Federn
͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌      ͏ ‌     
 
 
Falls diese Nachricht nicht richtig dargestellt wird, klicken Sie bitte hier: Zur Webseitenansicht
Tier & Wir - Der GA-Newsletter für Freunde von Pfoten, Fell und Federn
"Für Trauer bleibt kaum Zeit. Stattdessen heißt es: Milch anrühren, Flaschen sterilisieren, jede Stunde füttern."
03.03.2026
Liebe Leserin, lieber Leser,

der Frühling ist da. Die Tage werden länger, es riecht nach frischer Erde – und überall beginnt neues Leben. Auf Wiesen, in Ställen, in Nestern. Und manchmal auch in einem Kinderzimmer in Wachtberg.
Dort zieht Louisa Brenig sieben Welpen mit der Flasche auf. Ihre Hündin Paula bringt sechs Junge zur Welt. Kurz darauf meldet sich eine Tierklinik: Ein Muttertier ist gestorben, ein einzelner Welpe geblieben. „Natürlich haben wir sofort ja gesagt“, erzählt Louisa. Paula nimmt den kleinen Aris an.
 
Mutterhündin stirbt kurz nach der Geburt
Doch wenig später verschlechtert sich der Zustand der Mutterhündin dramatisch. Paula stirbt mit nur sechs Jahren. Für Trauer bleibt jedoch kaum Zeit. Stattdessen heißt es: Milch anrühren, Flaschen sterilisieren, jede Stunde füttern. Neben Studium und Nebenjob wird sie zur "Haupt-Ersatzmama". "Es war voller Einsatz von 0 auf 100", erzählt Louisa.
 
Inzwischen toben die Welpen durchs Haus, kabbern Tapeten an – und sollen bald in neue Familien ziehen. „Es fällt sehr schwer, aber es muss sein", sagt sie über die anstehenden Weitervermittlungen ihrer Zöglinge. Die Namen der Welpen beginnen alle mit einem "P" – als Erinnerung an Paula.
Welpen
"Die Welpen sind wirklich wie eine Kinderschar"
Wachtbergerin Louisa Brenig
Foto: Richard Bongartz
Entlaufene Hündin aus Troisdorf
Und dann ist da noch Amber. Die dreijährige Labrador-Mischlingshündin lief Anfang Februar aus ihrem neuen Zuhause nahe des Rotter Sees davon. Seitdem legt sie weite Strecken zurück: von Troisdorf über Bergisch Gladbach, Wermelskirchen und Leverkusen bis nach Köln. Zwei Mal wurde sie auf der A59 gesehen, zeitweise stand der Verkehr still. Auch auf A3 und A4 kam es zu Sperrungen wegen Hunden auf der Fahrbahn.
 
Die Tiersuchhilfe Rhein-Sieg/Oberberg versucht gemeinsam mit den Besitzern, Amber einzufangen. „Wenn man den Hund sieht, sollte man unter gar keinen Umständen hinterherlaufen“, betont Tierretterin Jenny Seidt. Gut gemeinte Verfolgungen bewirkten das Gegenteil. „Diesen Hund kriegt man nicht eingefangen“, sagt sie. Wer Amber sieht, soll sie ignorieren und die Sichtung unter 0173/8013181 melden.
Schön, dass du da bist!
 
Liebe Grüße
Eure Sarah
Sarah Remsky
Sarah Remsky
Redakteurin Vorgebirge
 
Ihr habt Fragen, Anregungen oder Feedback?
Dann schickt uns eine E-Mail an tierundwir@ga.de
Tier der Woche
Nugget
Nugget
Der Charakterkater Nugget (geboren April 2019; Freigang) hat einen starken Willen, ist aber gleichzeitig anhänglich und liebenswert. Er verträgt sich gut mit anderen Katzendamen, kommt jedoch nicht so gut mit anderen Katern klar. Nugget liebt ein großes Revier, Bewegung und spannende Bewegungsmöglichkeiten. Er genießt Nähe, schmust gerne und ist gleichzeitig verspielt. Im Haushalt sollten am besten keine oder sehr vorsichtige, größere Kinder leben.
 
Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel,
Kontakt: 02646/915928 oder info@katzenschutzfreunde.de
 
Weitere Tierheim-Tiere >
Katzenklappe
Katzenerziehung mit Scooter
 
Ich weiß nicht, was wir da für einen schwierigen Ruf haben und wo der herkommt. Ich kann nur sagen: Katzenerziehung ist ganz einfach. Bei unserer Chefin hat es nur ein paar Tage gedauert – und die ist manchmal nun wirklich ein bisschen schwer von Begriff. Ich erkläre Euch das mal:
 
1. Regel: Die Katze darf nicht auf die Möbel.
2. Regel: Na gut, die Katze darf auf die Möbel, aber nicht auf die Arbeitsplatte in der Küche.
3. Regel: Okay, die Katze darf auch auf die Arbeitsfläche in die Küche, aber nicht, wenn gerade Essen zubereitet wird – einverstanden?
4. Regel: Prima, die Katze darf hingehen, wo sie will, wann sie will, solange sie niemandem morgens vor 7 Uhr ins Gesicht haut, wenn sie Frühstück will.
5. Regel: Die Katze wird gefüttert, wann sie es wünscht, weil sie sonst sowieso keine Ruhe gibt.
 
Ist doch nicht schwierig. So, und jetzt viel Erfolg bei Euren Chefs und Dosenöffnern oder wie die sonst noch alle heißen.
 
Ciao miau,
Der Erziehungs-Scooter

In eigener Sache
Premium Angebot
GA+ Premium: Für alle, die mehr wollen!
Exklusive Features und noch mehr Inhalte für Ihren Wissensvorsprung! Zugang zu allen Inhalten auf ga.de, Artikel verschenken, Freunde und Familienmitglieder mitlesen lassen und jede Woche durch neue Magazine stöbern.
 
Jetzt zugreifen!
Neuigkeiten
Banteng
Zwei seltene Banteng-Kälbchen im Kölner Zoo geboren
Im Kölner Zoo gibt es doppelten Nachwuchs bei den stark bedrohten Bantengs. Zwei männliche Kälbchen sind seit Kurzem auf der Anlage zu sehen.
 
Zum Artikel
 
Hannah Emde
„Artenschutz ist Gesundheitsschutz für uns Menschen"
Von Indonesien bis Finnland: Die Bonnerin Hannah Emde nimmt Zuschauer mit in die entlegensten Winkel der Erde. Als Wildtierärztin weiß sie, wie eng Tierschutz und menschliche Gesundheit zusammenhängen. Bei aller Gefahr sieht sie auch Hoffnung. [GA+]
 
Zum Artikel
 
Kater Pino
Feuerwehr und Tierrettung retten schwer verletzte Katze in Hennef
An einer Bahnhaltestelle in Hennef entdeckt eine Passantin eine verletzte Katze, die sich kurz danach hinter einer Schallschutzwand versteckt. Tierrettung und Feuerwehr versuchen alles, um das verängstigte Tier zu erreichen. [GA+]
 
Zum Artikel
Sumatra-Tiger-Baby
Sumatra-Tiger-Baby im Tierpark Berlin entwickelt sich gut
Kurz nach dem Jahreswechsel erblickte das kleine Sumatra-Tiger-Jungtier im Berliner Tierpark das Licht der Welt. Wie geht es dem zwei Monate alten Nachwuchs?
 
Zum Artikel
Weitere Newsletter
Geht doch Newsletter
Gute Nachrichten
Es gibt auch gute Nachrichten für Bonn und die Region. „Geht doch!“ gibt einen Überblick über die Meldungen der Woche, die gute Laune machen – oder zumindest beweisen, dass nicht alles schlecht ist.
 
Jetzt abonnieren
Freizeit-Newsletter
Tipps für Events und Ausflüge
Jeden Donnerstag gibt unsere Freizeit-Redaktion euch Tipps, was ihr in Bonn und der Region erleben und unternehmen könnt.
 
Jetzt abonnieren