  | | "Gartenarbeiten sind der schlimmste Feind des Igels" |  |
| |
|
|
| Liebe Leserin, lieber Leser,
|  |
|
| manchmal ist Tierliebe vor allem eines: Verantwortung. Und wenn man sieht, wie viele Tiere gerade in Not geraten – egal ob stachelig oder mit Schlappohren – merkt man, wie fragil ihr Schutz eigentlich ist. Diese Woche geht es gleich zweimal um Situationen, in denen Menschen eingreifen müssen, weil Tiere allein keine Chance hätten.
|
|
|
|
| |
| Fangen wir in Troisdorf an. In der Wildtierstation stapeln sich die Igelboxen, 26 Tiere gleichzeitig zu versorgen ist selbst für eine erfahrene Tierpflegerin wie Chantal Paus eine Hausnummer. Viele Igel sind verletzt, unterernährt oder voller Parasiten. Gartenarbeit als schlimmster Feind Paus bringt es hart, aber wahr auf den Punkt: "Gartenarbeiten sind der schlimmste Feind des Igels." Perfekt gesäuberte Gärten, Mähroboter, offene Pools – all das kostet Igeln Lebensraum oder sogar das Leben. Wie man als Laie wirklich helfen kann, erklärt sie im Gespräch.
|
|
|
|
| |
| Tierflegerin Chantal Paus Foto: Chantal Dötsch
|
|
|
|
|
| Veterinäramt beschlagnahmt Hunde Und dann Wachtberg: Dort hat das Veterinäramt mehrere Hunde bei einem Hundesitter beschlagnahmt. Eine Bad Godesbergerin erfuhr erst durch das Amt, dass ihr Hund unter tierschutzwidrigen Bedingungen gehalten wurde. „Die Tiere wurden wohl in Käfige eingesperrt und nicht rausgelassen“, sagt sie. In unserem Artikel schildern die Behörden, welche Schritte sie einleiten – von Belehrungen bis hin zum Tierhaltungsverbot. Und warum Tierhalter am Ende immer die Verantwortung tragen, auch finanziell. Beide Geschichten erzählen im Grunde dasselbe: Tiere sind abhängig von uns. Manchmal reicht schon ein wenig Aufmerksamkeit – und manchmal muss man sehr genau hinschauen.
|
|
|
|
| |
| Schön, dass du da bist! Liebe Grüße Eure Sarah mit Fitzy & Monty
|
|
|
|
| |
| Sarah Remsky Redakteurin Vorgebirge
|
| Ihr habt Fragen, Anregungen oder Feedback? Dann schickt uns eine E-Mail an tierundwir@ga.de
|
|
|
|
| |
| | | | Marron |  | Marron ist mit seinen mehr als 15 Jahren ein echter schrulliger Senior. Der hübsche Kater wurde über viele Jahre in einer Kleingartensiedlung von den ansässigen Kleingärtnern versorgt. Diese Futterstelle ist aber nun weggefallen. Menschen steht Marron noch wirklich skeptisch gegenüber. Anfassen geht gar nicht, er ist ja nicht lebensmüde! Der Senior braucht wirklich ruhige, sehr katzenerfahrene Dosenöffner, die wirklich nichts von ihm erwarten. Hat er gemerkt, dass ihm keine Gefahr droht, wird er sich von alleine nähern. Er braucht ein Zuhause mit Freigang. Kontakt: Tierschutz Siebengebirge, Anja Kalisch, Tel 0178-8087812
|
| Weitere Tierheim-Tiere >
|
|
|
|---|
|
|
|
| |
 |
 |
 |
| Dachhase und Plüschkissen Chefin abzugeben! Die liebt uns gar nicht mehr. Zuerst hat sie uns orntlich gefeldwebelt, nur weil wir der neuen Nachbarschaftskatze mal Bescheid gesagt haben, wer hier im Revier der Boss ist. Also Maybell hat. Sie ist mit Karacho und einem Schwanz, so aufgeplustert wie eine Flaschenbürste, gegen die Fensterscheibe gesprungen, weil dieser getigerte Dachhase sich direkt davor auf die Fensterbank gesetzt hatte und in unser Wohnzimmer glotzte. Und dann hat sie ihn mit einer gewaltigen Schimpftirade in die Flucht geschlagen. Ich habe ihr den Rücken freigehalten und mit langem Hals immer so links und rechts an ihr vorbeigeguckt. Und dann haben wir eine Entdeckung gemacht, die wirklich die Oberkrönung ist. Seit einem Jahr haben wir dieses große graue Plüschkissen. Das kam in einem ganz wundervollen Karton, aber sonst war es nach erster Inaugenscheinnahme zu nix zu gebrauchen. Wir haben die Nasen gerümpft, aber das hat sie natürlich nicht gesehen mit ihren Basis-Ausstattungs-Augen. Ich weiß nicht, warum Maybell sich jetzt plötzlich doch in das Kissen gelegt hat, aber: Es ist ganz wundervoll. Bequem und flauschig und riecht gut und jetzt muss ich immer die Chance nutzen, wenn Maybell nicht gerade drin liegt. Die doofe Chefin. Das hätte sie uns ja auch vor einem Jahr schon mal sagen können, was sie da Tolles gekauft hat. Wir geben ihr halt einfach noch ne Chance. Man weiß ja nicht, ob man was Besseres bekommt. Ciao miau, Der Scooter
|
|
|
|
| |
 |
| | | | Gute Nachrichten |  | Es gibt auch gute Nachrichten für Bonn und die Region. „Geht doch!“ gibt einen Überblick über die Meldungen der Woche, die gute Laune machen – oder zumindest beweisen, dass nicht alles schlecht ist.
|
| | Jetzt abonnieren |
|
|
|---|
|
|
|
| |
|
|
|