GA-Newsletter für Freunde von Pfoten, Fell und Federn
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Tier & Wir - Der GA-Newsletter für Freunde von Pfoten, Fell und Federn
„Der Biber ist in Bonn und der Region zurück – und das nicht nur mit einem Einzelgänger.“
24.02.2026
Liebe Leserin, lieber Leser,

manche Comebacks sorgen für Begeisterungsstürme (so wie das der britischen Rockband Oasis), andere eher für das Gegenteil (Stichwort: TV-Moderatoren) und wiederum andere kommen gänzlich unerwartet, sind aber umso schöner.
So wie das Comeback des Bibers, der nicht nur das südliche Bonn, sondern auch den Rhein-Sieg-Kreis für sich wiederentdeckt hat. Der Biber war ursprünglich unter anderem in Europa heimisch, dann aber wurde er in weiten Teilen ausgerottet – unter anderem wurde er wegen seines dichten Fells und seines essbaren Fleischs gejagt. Konsequenter Schutz und Auswilderungen folgten. Mit Erfolg.
 
Die Art ist in Bonn und der Region zurück – und das nicht nur mit einem Einzelgänger. „Es können fünf Biber sein, vielleicht aber auch 15, die hier im Kreis leben“, schätzt Biologe Klaus Weddeling. Denn die Tiere fühlen sich im Kreis so zu Hause, dass sie sich sogar reproduzieren. Wenn das keine gute Nachricht ist. Schließlich stauen Biber mit ihren Dämmen Wasser, schaffen neue Feuchtbiotope und fördern zahlreiche andere Arten, hält der BUND fest.
Dackel auf Straßenbahn-Sitz
„Ganz ruhig Sportsfreund! Drängler mag ich gar nicht“
Tadeldackel Espressos „Stimme“ im Hintergrund der SWB-Videos
Doch nicht nur der Biber hat gerade seinen großen Auftritt in Bonn und der Region – auch Tadeldackel Espresso mischt mit: Als neuer Instagram-„Kontrolleur“ der Stadtwerke Bonn nimmt der kleine Dackel (ja, den gibt’s wirklich) die Benimmregeln in Bus und Bahn unter die Lupe.
 
Ob Drängler an der Tür oder Handy-Musik in Konzertlautstärke – Espresso rückt den Übeltätern mit Kulleraugen, ein paar Bellern und passenden Sprüchen freundlich, aber bestimmt auf die Pelle. „Ganz ruhig Sportsfreund! Drängler mag ich gar nicht“, spricht Espressos „Stimme“ im Hintergrund. Entstanden ist der Vierbeiner-Einsatz im Rahmen der SWB-Kampagne „So fährt Bonn“ – mit dem Ziel, ohne erhobenen Zeigefinger an mehr Rücksicht im ÖPNV zu erinnern.
 
Wolfshund mit olympischem Glamour
Und weil’s gerade so schön tierisch ist: Noch eine Hund-Geschichte – diesmal sogar mit olympischem Glamour. Der zweijährige Tschechoslowakische Wolfshund Nazgul büxte aus der Wohnung seines Besitzers aus (zwei Türen soll er selbst geöffnet haben) und war erst mal verschwunden. Bis die Familie plötzlich staunend vorm Fernseher saß: Nazgul war im olympischen Langlaufstadion wieder aufgetaucht.
 
Dort lieferte er dann das wohl tierischste Zielfoto der Geschichte, als er auf der Zielgeraden mitlief, Kameras und Athletinnen neugierig verfolgte – süß, nicht aggressiv, aber eindeutig im Tunnel. Eingefangen wurde er zwar kurz, entwischte aber nochmal, bevor er schließlich im Nachbarort endgültig „eingesammelt“ wurde. Eine Läuferin brachte es herrlich auf den Punkt: „Ich bin jetzt berühmt wegen eines Hundes.“
 
Zum Schluss noch ein persönlicher Hinweis: Ich bin GA-Redakteurin Ayla Jacob – und das ist mein erster Tier&Wir-Newsletter. Tiere – oder besser gesagt: Hunde – begleiten mich schon mein Leben lang. Derzeit ist unser Altdeutscher Mops Balu der (tierische) Herr im Haus.
Schön, dass du da bist!
 
Liebe Grüße
Eure Ayla
Ayla Jacob
Ayla Jacob
Redakteurin Bad Godesberg
 
Ihr habt Fragen, Anregungen oder Feedback?
Dann schickt uns eine E-Mail an tierundwir@ga.de
Tier der Woche
Hund Francis
Henriette
rancis ist drei Jahre jung. Starke Schmerzen und Hüftprobleme bestimmten über zwei Jahre sein Leben. Er wurde zwei Mal operiert und erhielt Physiotherapie. Francis ist ein sensibler Rüde, der sich eng bindet. Er geht gut an der Leine, fährt gern im Auto und kommt mit Artgenossen gut zurecht. Francis braucht erfahrene Menschen, die in ländlicher Gegend mit eingezäuntem Garten wohnen und einen souveränen Ersthund haben sollten.
 
Tierschutz Siebengebirge, Kontakt Pflegestelle: hundeabteilung@tierschutz.siebengebirge.de
 
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Roter Stern Scooter
Hallo liebe Scooter-Freunde, ich muss Euch was Trauriges erzählen. Ljubica ist gestorben. Eine Berühmtheit unter Katzen und Basketballern. Sie war 18 Jahre lang der größte Fan und das heimliche Maskottchen von Roter Stern Belgrad und wohnte in der Halle Aleksandar Nikolic, auch bekannt als Pionir-Halle, in der serbischen Hauptstadt.
 
Dort hat sie sich weder das Training noch die Spiele entgehen lassen. Alles hat sie ganz genau beobachtet. Ljubica war länger im Club als jeder Spieler und hat dort die Herzen erobert. Ein hübsches Tigermädchen mit einem weißen Kragen. Der Verein hat sich emotional von ihr als „Königin des Pionir“ verabschiedet. Und sogar die Euroleague, die europäische Basketball-Königsklasse, hat kondoliert.
 
Was machen die jetzt bloß ohne Maskottchen? Also ich muss ja sagen, Maskottchen wäre ein Job für mich. Ich bin zwar auch ein roter Stern, aber Belgrad ist mir ja viel zu weit vom Maybellchen und der Chefin weg. Und zum Glück, verdient die Chefin das Geld für unsere Schmeckies.
 
Apropos: Sie hat welche selbstgemacht. Unser Tipp. Ganz einfach und saulecker: Hähnchenbrust in dünne Scheiben schneiden und auf ein Backblech legen. Bei 140° Umluft etwa 45 Minuten in den Backofen. Gut trocknen lassen – fertig. Unser Hundefreund Balou hat auch welche bekommen. Der mag die leider auch.
 
Ciao miau, bis nächste Woche,
der Scooter
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