GA-Newsletter für Freunde von Pfoten, Fell und Federn
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Tier & Wir - Der GA-Newsletter für Freunde von Pfoten, Fell und Federn
„Wenn Menschen durch Füttern und Beobachtung eine Bindung zu ihren Igeln aufbauen, ist das der beste Effekt, den das Projekt haben kann.“
06.01.2026
Liebe Leserin, lieber Leser,

frohes neues Jahr! Die Feiertage liegen zurück, die Silvesternacht ist gut überstanden. Die letzten Böller sind hoffentlich abgefeuert und das Tierreich kann wieder aufatmen.
Doch ein kleines Wesen, das gerne durch heimische Wiesen und Gärten streicht, hat nicht nur beim Jahreswechsel schwer zu kämpfen. Weniger Lebensraum, Nahrungsmangel und Gefahren durch den Menschen führen dazu, dass das Tier nach und nach verschwindet, obwohl es bereits seit 2020 auf der Roten Liste steht: Es geht um den Igel.
 
Hilfe im eigenen Garten
 
Besonders Mähroboter sind für Igel gefährlich. Dass sich die Tierchen zu einer Stachelkugel zusammenrollen, wenn sie sich erschrecken, nützt ihnen gegen diese Bedrohung leider gar nicht. Um verletzte Igel kümmert sich die Igelstation Henriette. Wie die Vorsitzende Christiane Waldmann erklärt, sei es jedoch noch besser, schon viel früher anzusetzen und den Igeln das Überleben leichter zu machen.
 
Die Igelstation verschenkt deshalb 100 Igelhäuschen an Bonnerinnen und Bonner, die bereit sind, Igeln in ihrem Garten einen sicheren Unterschlupf zu errichten. Wenn Igel wissen, wo sie Futter finden können, müssen sie nicht so weite Wege zurücklegen – und kommen so auch weniger Mährobotern in die Quere. Mehr dazu liest Du im Text von Richard Bongartz.
Welpen
„Die einzig richtige Art, Auslandstierschutz zu machen.“
Kirstin Höfer, Leiterin Tierheim Koblenz
Mit Zuversicht ins neue Jahr startet die Tierhilfe "Hoffnung". Um rumänischen Straßenhunden zu helfen, hat der Tierschutzverein das größte Tierheim der Welt errichtet. Auf einer etwa fünf Hektar großen Fläche bietet die "Smeura" (rumänisch für Zuflucht) Platz für 6.000 Hunde und 450 Katzen. Das Tierheim besitzt unter anderem einen beheizbaren Welpenbereich sowie Behandlungsräume für Hunde und Katzen.
 
Seit 2013 gilt in Rumänien ein Tötungsgesetz, das die Situation der Straßenhunde verschärft: Denn die Betreiber der Tötungsstationen können mit den Kommunen Leistungen wie Futter, Unterbringung, medizinische Versorgung der eingefangenen Straßenhunde abrechnen. Und nach nur 14 Tagen können die Tiere getötet werden.
 
Vermittlung in deutsche Tierheime
 
Die Smeura übernimmt hingegen Hunde, ohne dass Geld fließt. Und um Platz für Neuzugänge zu schaffen, vermittelt sie auch Tiere nach Deutschland. Das funktioniert über Kooperation mit deutschen Tierheimen. Auch der Helenenhof Hürth, das Tierheim Koppelweide Wiehl und das Tierheim Koblenz machen mit.
 
Kirstin Höfer, die Leiterin des Koblenzer Tierheims, lobt die Zusammenarbeit. Denn auf diese Weise haben die Hunde, die in Deutschland ein neues Zuhause finden, immer einen Ansprechpartner vor Ort. Bei Tierschutzorganisationen, die direkt aus dem Ausland vermitteln, sei das nicht immer so einfach. Die ganze Geschichte des Tierheims Smeura hat Anita Borhau-Karsten für uns aufgezeichnet.
Schön, dass Du da bist!
 
Liebe Grüße
Deine Annekatrin
Annekatrin Stoll
Annekatrin Stoll
Volontärin
 
Ihr habt Fragen, Anregungen oder Feedback?
Dann schickt uns eine E-Mail an tierundwir@ga.de
Tier der Woche
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Raymond
Der kleine Raymond kam mit einigen anderen Tieren aus schlechter Haltung ins Tierheim. Dort wurde das Böckchen tierärztlich durchgecheckt und sucht nun ein liebevolles, neues Zuhause.
 
Raymond liebt leckeres Heu und frisches Grünfutter. Er ist kastriert. Da Meerschweinchen sehr soziale Tiere sind, möchte er gerne in eine nette Gruppe oder zu mindestens einem Partnertier ziehen. Außerdem freut er sich über viel Platz zum Spielen und für fröhliche Luftsprünge.
 
Tierheim Remagen, Blankertshohl 25, 53424 Remagen.
Telefon 02642/2160
 
Weitere Tierheim-Tiere >
Katzenklappe (in Vertretung)
Caspar hat es schwer
 
Oh je, ich bin schon wieder an der Reihe. Seufz… noch etwas, um das Hund sich kümmern muss. Wie darum, dass hier alle rechtzeitig aufstehen, um den Napf zu füllen. Klappt ja fünf Tage immer prima. Und dann folgen meist zwei, an denen die einfach in ihrem Riesenkörbchen liegen bleiben.
 
Und dann ist da die Sache mit den Leckerchen. Die sind doch für mich, oder? Bekomme ich, wenn ich ein braver Junge bin. Und ich bin immer ein braver Junge. Liege brav da, wo Frauchen mich am besten sehen könnte (sie stolpert trotzdem öfters). Suche ganz sorgfältig nach der am besten riechenden Stelle auf dem Gassiweg, um mich zu parfümieren. Und melde brav jeden Eindringling (nur aus der Ferne, aber bin da fast tapfer). Also rundum lieber Junge. Für den jemand ganz feine Leckerchen in die Küche gestellt hat. Und was ist? Wieder muss ich mich alleine darum kümmern, dass ich die auch bekomme. Beinahe wäre ich nicht drangekommen. Warum stehen die auch ganz hinten?
 
Nichts bekommen die hin. Ist schon ein Hundeleben.
 
Hoffe, der Scooter verlängert seinen Urlaub nicht zu sehr. Das wird hier sonst ja Stress.
 
Wuff und Tschüss
Dein Caspar
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