  | | "Schokoladenvergiftungen sind sehr häufig" |  |
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| Liebe Leserin, lieber Leser,
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| bei uns zu Hause gibt es ein wiederkehrendes Schauspiel: Monty frisst zu schnell. Immer. Und zwar nicht, weil er Hunger hat – sondern vor allem, weil Fitzy auch frisst. Fressneid, würde ich sagen. Das Ergebnis: Ein paar Minuten später kommt das Futter wieder hoch. Nicht schön, aber immerhin weiß in solchen Momenten ziemlich genau, woran es liegt, und bin nicht beunruhigt.
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| Das ist nicht immer so einfach. Meine Newsletter-Kollegin Annekatrin Stoll hat in dieser Woche mit Tierärztinnen vom Kleintierzentrum auf dem Hardtberg gesprochen. Dort beginnt die Arbeit oft genau da, wo die Erklärung fehlt. Tiere kommen mit Symptomen in die Praxis, aber niemand weiß, was passiert ist. „Manchmal müssen wir wie kleine Detektive arbeiten“, sagen die Tierärztinnen. Tiere verschlucken erstaunliche Dinge Und was sie dann herausfinden, ist teilweise erstaunlich: Hunde, die Schokolade lieben, obwohl sie giftig ist. Labradore, die Grillspieße verschlucken. Und Katzen, die Dinge aufnehmen, die sie besser liegen lassen sollten: Haargummis oder kleine Plastikteilchen zum Beispiel. Und spätestens da denkt man als zweifache Katzenmama kurz darüber nach, was im eigenen Haushalt so herumliegt – und was vielleicht besser außer Reichweite wäre. Zumindest drinnen lässt sich ja einiges steuern.
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| | "Viel Wärme benötigen die beiden Pflege-Eichhörnchen-Babys" |  |
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| Eichhörnchen-Pfleger Günter Gottmann aus Bad Godesberg Foto: Alfred Schmelzeisen
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| Bad Godesberger päppeln Eichhörnchen-Babys auf Nicht immer steckt hinter einem Notfall ein Missgeschick. Manchmal reicht ein Moment Pech. In Rüngsdorf zum Beispiel. Dort kümmern sich Günter und Monika Gottmann seit Jahren um Eichhörnchen, die aus dem Nest gefallen sind oder ihre Mutter verloren haben. Rund 50 Tiere haben sie im vergangenen Jahr aufgepäppelt und wieder ausgewildert. Aktuell sind es zwei winzige Eichhörnchen-Babys, die bei ihnen gelandet sind. Sie liegen in einem Inkubator bei konstant 36 Grad und werden alle zwei Stunden gefüttert – auch nachts. Viel mehr als Wärme, Nahrung und Ruhe brauchen sie am Anfang nicht. Aber genau das eben verlässlich, rund um die Uhr. Irgendwann ist es Zeit für den Auszug Der Weg zurück in die Natur ist lang. Erst bleiben die Tiere elf Wochen im Inkubator, später ziehen sie in ein großes Außengehege um. Dort lernen sie, was sie draußen brauchen: klettern, verstecken, selbstständig fressen. Und irgendwann auch Nüsse knacken – ein ziemlich entscheidender Schritt. Erst wenn das alles klappt, geht es raus. Ohne großes Aufheben. Einfach zurück in die Freiheit.
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| Scooter, das Multitalent Leute, Leute, Leute. Ich weiß gar nicht, warum ich alles machen muss. Ja gut, ich habe ja Talent für alles, aber dieser Osterhase hat mir doch mal wieder gezeigt, dass man mit viel weniger Einsatz zu Ruhm und Ehre kommen kann. Aber der Job ist ja nun schon vergeben. Ich kann Euch ja mal erzählen, was ich alles drauf habe... hier weiterlesen >
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| Scooter knurrt der Magen. Fütterst du ihn?
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| Wir wollen eure tierischen Geschichten hören! Hast du selbst schon einmal ein Tier aufgepäppelt? Oder musstest dein Haustier mit ominösen Symptomen in eine Klinik bringen? Schreib uns! Wir freuen uns über deine Erzählungen, Beobachtungen oder Fotos aus dem tierischen Alltag in Bonn und der Region. Vielleicht steckt ja eine Geschichte drin, die wir gemeinsam erzählen können.
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| Schön, dass du da bist! Liebe Grüße Eure Sarah
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| Sarah Remsky Redakteurin Vorgebirge
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| Ihr habt Fragen, Anregungen oder Feedback? Dann schickt uns eine E-Mail an tierundwir@ga.de
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| | | | Linnea |  | Die rund 3 Jahre alte Katze Linnea stammt aus einem Animal-Hoarding-Fall und wurde von Behörden sichergestellt. Inzwischen hat sie sich mit viel Zuwendung und zusätzlichen Kuschelstunden erholt und ist bereit für ein neues Zuhause. Bei vertrauten Menschen zeigt sie sich sehr anhänglich, verschmust und treu. Gesucht wird ein ruhiges, liebevolles Zuhause, in dem bereits eine weitere Katze lebt. Linnea kennt bislang nur das Leben in der Wohnung, daher soll sie auch künftig in Wohnungshaltung leben – idealerweise mit gesichertem Balkon. Ältere, katzenerfahrene Kinder sind kein Problem. Kontakt: Tierschutz Siebengebirge, Pflegestelle Familie Stoll, Tel. 02224/9890307
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| | | | Als ein weißer Wal im Bonner Rhein für Aufsehen sorgte |  | „Timmy“, der gestrandete Wal, sorgt aktuell für Schlagzeilen. Doch schon vor rund 60 Jahren versetzte ein anderer Meeressäuger die Republik in Aufruhr: Ein weißer Beluga-Wal schwamm den Rhein hinauf bis nach Bonn – und hinterließ dort ein überraschendes Chaos.
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| | | | Gute Nachrichten |  | Es gibt auch gute Nachrichten für Bonn und die Region. „Geht doch!“ gibt einen Überblick über die Meldungen der Woche, die gute Laune machen – oder zumindest beweisen, dass nicht alles schlecht ist.
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